Schulleben

Hier finden Sie Berichte, Mitteilungen und Verschiedenes aus unserem Schulleben.

Natürlich wurde auch gerechnet. Passierte ja alles in der Melanchthon-Schule Steinatal. Allerdings wurde nur das eigene Alter mit der Schuhgröße ausgerechnet. Ansonsten konnte man beim Eltern-Schüler*innen-Tag, der in jeder der neuen fünften Klassen stattfand, über ganz andere Dinge staunen. Schon über manche Details der Schulgeschichte, die Lehrer Alexander Grow verriet, konnte gestaunt werden. Und zu was die Klassen bei Gemeinschaftsaufgaben fähig waren, auch darüber staunte man nicht schlecht. Daneben gab es an diesem Willkommenstag vielfach Gelegenheit, dass die Fünftklässler (Kinder), die Eltern und die Lehrenden sich rege über Gott und die (Schul-)Welt bei Grillwurst und Apfelschorle unterhielten. Ein staunenswerter Tag im Steinatal – denn auch die beiden Himmel zeigten sich von ihren schönsten Seiten.

Der Blick auf vergangene Kriege macht deutlich: Kriege konnten Konflikte nie dauerhaft lösen. Dennoch gibt es auch heute noch Kriege und der Wunsch nach einer friedlichen Welt scheint in unseren Tagen nötiger denn je.

Am 1. September fand anlässlich des Antikriegstages eine Gedenkveranstaltung des DGB in Kooperation mit der Gedenkstätte und Museum Trutzhain auf der Mahn- und Gedenkstätte Waldfriedhof statt. Die Ansprache hielt der Leiter der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain in Sachsen, Herr Dr. Jens Nagel. Mitgestaltet wurde die Veranstaltung von Mitgliedern der Melanchthon-Schule. Für den musikalischen Rahmen sorgte unser Musiklehrer Herr Fiebig. Sein Klarinettenspiel war eindrücklich und sehr ergreifend. Die Schülerinnen Mathilda Forst und Polly Niedzielski trugen Gedichte gegen den Krieg vor. Das letzte Gedicht – geschrieben von der 11jährigen Irvana, die den Krieg im ehemaligen Jugoslawien miterlebte, – war ein eindringlicher Appell, die Waffen niederzulegen – für ein Lächeln im Gesicht des Kindes. Nach der Veranstaltung legten die Teilnehmer an den Gräbern der sowjetischen Kriegsgefangenen – stellvertretend für alle Opfer der Kriege – Blumen nieder.

Liebe Schülerinnen und liebe Schüler,

es ist geschafft! Der Wandertag am Mittwoch hat uns ausreichend Kilometer beschert, so dass wir nun voller Stolz behaupten können:

Wir waren schneller. Wir haben die Welt in 78 Tagen umrundet und waren somit zwei Tage schneller als Phileas Fogg. 

Die Sportfachschaft bedankt sich bei allen Schülerinnen und Schülern, die die Kilometer so fleißig gesammelt und weitergeleitet haben und allen Kolleginnen und Kollegen, die mit über 9000 Kilometern ebenfalls einen großen Beitrag geleistet haben.

Besonders erwähnenswert sind die Leistungen von Paula Hönig (6b), die 1301 Kilometer, damit von allen jungen Frauen die meisten, absolvierte und Felix Boppert (5b), der mit 764 Kilometern die meisten Kilometer bei den Jungen zurücklegte. Zusammen haben die beiden 5% aller Kilometer beigetragen oder anders ausgedrückt: Jeden der 20. Kilometer hat einer der beiden gelaufen. 

In der Abschlusstabelle hat die Klasse 5b mit 2551 Kilometern knapp die Nase vorn vor der Klasse 7a mit 2421 Kilometern. Der 3. Platz geht an den Sportkurs von Herrn Erbe aus der E-Phase, der 2017 Kilometer beigesteuert hat.

 

Nach dieser geschafften Anstrengung wünschen wir euch erholsame und sportliche Ferien.

Bis zum nächsten Wettkampf

Eure Sportfachschaft 

 

Pünktlich zum Gottesdienst war es dann trocken...

So konnte mit 700 Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern im Schulhof der Schulanfangsgottesdienst an der Melanchthon-Schule gefeiert werden. Die AG Gestaltbar hatte den Gottesdienst vorbereitet und stellte ihn unter das Thema "glückendes Leben". Ein Vertrauen auf das ganz große Gute – 3G mal anders – kann dabei durchaus helfen. Für alle war es ergreifend, als zusammen das Vaterunser laut unter der Maske gebetet wurde. Musikalisch wurde der Gottesdienst durch den Schulposaunenchor gestaltet. Einen gesegneten Schulstart!!!

Kurz vor den Sommerferien unternahmen die 10. Klassen im Rahmen des Geschichtsunterrichts noch einen Ausflug – das Ziel: die NS-Gedenkstätte und das Museum in Trutzhain.

Fußläufig zu erreichen, bot Trutzhain vor allem die Chance, das im Geschichtsunterricht Gelernte mit der Regional- und der eigenen Familiengeschichte zu verknüpfen. Quasi „direkt um die Ecke“ entstand 1939 das Kriegsgefangenenlager STALAG IX A Ziegenhain. Die Gefangenen – besonders die sowjetischen Kriegsgefangenen - lebten hier unter menschenunwürdigen und von der nationalsozialistischen Rassenideologie eingefärbten Bedingungen. Die Schülerinnen und Schüler konnten durch Zeitzeugenberichte und einen Rundgang durch die Ausstellung einen Einblick in die Ungleichbehandlung sowjetischer und Gefangener anderer Nationalitäten erhalten. Diese gipfelte in den beiden Friedhöfen – die sowjetischen Toten wurden anonym in Massengräbern auf einem weiter vom Lager entfernten Friedhof begraben, während die Gefangenen der Alliierten auf dem heutigen Gemeindefriedhof ihre letzte Ruhe fanden.

Umso schöner ist es, dass die Baracken nach Ende des Zweiten Weltkrieges eine Zuflucht für viele Geflüchtete, Vertriebene und Heimatlose bot. Ihre Mauern stehen bis heute, sind bewohnt oder werden geschäftlich genutzt.

(A. Hölscher)