Die Lernenden der Melanchthon-Schule beim "geva-test":

„Wenn ich groß bin, werde ich Baggerfahrer“ oder „Später will ich mal Tänzerin werden“. Diese oder ähnliche Aussagen hören Erziehungsberechtigte häufig, wenn ihre Kinder im Kindergartenalter sind. Zumeist wird sich dieser Wunsch noch häufig ändern, werden doch die Erfahrungen und Erkenntnisse im Laufe der Kindheit und des Hineinwachsens in die Gesellschaft größer. Doch bereits im Jugendalter verstummen häufig diese Wünsche und die Frage „Was willst Du denn so machen nach dem Abitur?“ wird eher von außen gestellt, von Eltern, Lehrenden und Freunden.

Dabei ist es nur verständlich, dass Jugendliche sich häufig verunsichert fühlen, wenn sie über die Zeit nach der Schule nachdenken. Ist doch die Vielfalt der Berufs- und Studienmöglichkeiten so groß und unübersichtlich, dass man seine individuellen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen sowie Vorstellungen eines gelungenen Lebens in all seinen Facetten diesen Möglichkeiten nur schwer zuzuordnen vermag. Die Melanchthon-Schule möchte ihre Schülerinnen und Schüler dazu anregen, ihre Berufs- bzw. Studienwahl eigenverantwortlich zu gestalten und zu reflektieren. Dazu organisiert sie insbesondere in der Oberstufe Veranstaltungen, die Orientierung geben und ermöglichen sollen, sich selbstständig und eigeninitiativ um die Zeit nach der Schule zu kümmern.

Ziel von Schule muss sein, Lernende auf die Arbeitswelt vorzubereiten. Gesellschaftliche und wirtschaftliche Rahmenbedingen verändern sich stetig. Dem muss Schule immer wieder neu gerecht werden. Dazu müssen sowohl fachliche als auch überfachliche Kompetenzen weiterentwickelt werden. Für die Ausbildung fachspezifischer Kompetenzen sind zunächst die einzelnen Fächer zuständig. Darüber hinaus hat Schule auch im Blick, fächerübergreifende Fähigkeiten und Fertigkeiten genauso wie Haltungen und Einstellungen zu vermitteln. Die Förderung sozialer Kompetenzen ist daher ein wesentlicher Bestandteil unseres Werteverständnisses. Zu diesen sozialen Kompetenzen gehören unter anderem die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, die Befähigung zu angemessener Kritik und Selbstkritik, Selbstständigkeit und Eigeninitiative sowie das Bewusstsein für Konsequenzen des eigenen Handelns. So versuchen wir, die Grundlage für ein gelingendes Leben über die Schulzeit hinaus zu bilden.

Wenn Sie auf den Link „Curriculum zur Berufs- und Studienorientierung der Melanchthon-Schule Steinatal“ gehen, finden Sie Beiträge der einzelnen Fächer zur Berufs- und Studienorientierung im Rahmen des Fachunterrichts und auch darüber hinaus. Im Anschluss daran haben wir eine Liste zusammengestellt, die die unterschiedlichen Aktivitäten geordnet nach Klassenstufe zeigen. Meist sind es verbindliche, teilweise aber auch fakultative Angebote, die Schülerinnen und Schüler während ihrer Zeit an der Melanchthon-Schule wahrnehmen. Diese Aktivitäten sollen als ein Bouquet von Möglichkeiten gesehen werden, sich multiperspektivisch mit Berufs- und Studienmöglichkeiten auseinanderzusetzen.

 

Ansprechpartner:

Tobias Altmann

Koordination Berufs- und Studienorientierung

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