Schulleben

Hier finden Sie Berichte, Mitteilungen und Verschiedenes aus unserem Schulleben.

Im Rahmen des diakonischen Lernens nahmen in diesem Jahr alle sechsten Klassen an der Päckchenaktion des Rotary Clubs Schwalmstadt teil. Die Schülerinnen und Schüler füllten dafür Schuhkartons mit Kleidungsstücken, Schreibutensilien und Spielsachen. Auch die eine oder andere Süßigkeit fand darin noch Platz. Die weihnachtlich eingepackten Päckchen machen sich nun auf den Weg nach Bosnien und Herzegowina, Rumänien und in die Ukraine, wo sie an Mädchen und Jungen in Waisenhäusern, Kliniken, Schulen und Kindergärten und in den Elendsvierteln der Städte und Dörfer jeweils verteilt werden. So wird Weihnachten an anderen Orten – und auch schon bei uns.

Anlässlich des Gedenkens an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 fand am 13.11.2021 in Trutzhain eine Veranstaltung mit Richard Oppenheimer statt, dessen jüdische Familie bis in die 1940er Jahre in Bad Wildungen gewohnt hatte.

Richard Oppenheimer, der in den USA lebt, erfuhr erst nach dem Tod seiner Mutter Erika Mannheimer 1988 aus deren Tagebuch von der Deportation seiner Familie 1941 bzw. 1942, dem Leiden der Mutter und Großmutter im Ghetto von Riga, im KZ Stutthoff und schließlich vom Todesmarsch bis zur Befreiung durch die Rote Armee im Januar 1945. Seitdem erforscht er die Geschichte seiner Familie in Bad Wildungen und die Schicksale seiner Verwandten.

Im Dorfgemeinschaftshaus in Trutzhain sprach er über die Verfolgungsgeschichte seiner Familie, die in Bad Wildungen mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten begann, die Befreiung, das Leben in den USA und seine Recherchen. Im Mittelpunkt des Vortrags stand Erika Mannheimer, die in ihrem Tagebuch ihr Leiden und Überleben in den Lagern beschreibt.

Amber Fenner und Anouk Hamel (10c) lasen dazu Passagen aus dem Tagebuch von Erika Mannheimer vor und vermittelten dadurch einen erschütternden Einblick in die Leidensgeschichte der Mutter von Richard Oppenheimer.

Am Montag, 8.11.21, erlebten die Schülerinnen und Schüler der E-Phase ein Zeitzeugengespräch, das viele von ihnen tief beeindruckte. Zu Gast war Eva Stocker aus der Schweiz, die zunächst Ausschnitte aus ihrem Film „Das 2. Leben“ zeigte und anschließend mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kam.

Tag der offenen Tür an der Melanchthon-Schule

Wir laden Sie und Ihr Kind herzlich zu unserem Tag der offenen Tür am Samstag, dem 15.01.2022 in der Zeit von 10:00 Uhr - 13:00 Uhr ein. Wir bieten Gruppenführungen um 10:00 Uhr, 11:00 Uhr und 12:00 Uhr an.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin für die Gruppenführung für Ihre Familie über das Sekretariat der Schule (per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon: 06691/806580).   

Bitte berücksichtigen Sie für diesen Tag unbedingt die geltende 3-G-Regelung. Ihre Kinder können die durchgeführte Testung durch das „Löwenheft“ der Schule nachweisen.

Anmeldeverfahren

Beginn: Montag, 24.01.2022
Das Anmeldeformular ist im Sekretariat der Schule erhältlich bzw. kann im Bereich Dokumente heruntergeladen werden. Hier finden Sie auch alle weiteren wichtigen Informationen und Dokumente zur Anmeldung Ihres Kindes. 

Anmeldeschluss: Freitag, 18.03.2022  
Finale Abgabe der Anmeldeunterlagen in der Melanchthon-Schule (persönlich oder per Post). 

Aufnahmegespräche:
Individuelle Aufnahmegespräche mit den neuen Schülerinnen und Schülern: Montag, 21.03. - Donnerstag, 24.03. (14:00 Uhr - 18:00 Uhr)  

Antwort / Rückmeldung: 
Sie erhalten eine schriftliche Rückmeldung über die Aufnahme Ihres Kindes vor den hessischen Osterferien. (Zeitpunkt der hessischen Osterferien: 11.04. – 23.04.2022)  

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an der Melanchthon-Schule Steinatal und freuen uns auf Ihren Besuch!  

Anke Kurz (Unterstufenleiterin)

Die letzten anderthalb Jahre waren hart. Für die meisten von uns. Viele haben erfahren, wie verletzbar unser Leben ist, wie gefährdet unsere Lebensbedingungen, wie schnell alles vorbei sein kann. Die Leichtigkeit war auf einmal wie weggeblasen. Und jetzt? Wie geht es uns, wie geht es mir?

Ich spüre, es ist Zeit, mit Gott zu reden. Er interessiert sich für mich. Er fragt ganz ehrlich: Wie geht es Dir? Ihm kann ich eine ehrliche Antwort geben oder auf die Suche nach ihr gehen. Am Buß- und Bettag ist dazu eine gute Gelegenheit. Auf der Website gibt es viele Anregungen.

Herzliche Einladung natürlich auch zu den Gottesdiensten am Buß- und Bettag.