… und Augen zu. Wie wäre es mit einer kleinen Hörzeit zwischendurch? Ich möchte euch als Kontrast  und Ausgleich zu den vielen aktuellen Herausforderungen in Sachen Homeoffice, Selbstorganisation,  E-Learning, Smartphone, Tablet, Laptop, PC  & Co einfach einmal pro Woche einige kurze Musikstücke zum Hören weitergeben. Musikstücke, die nicht lange dauern, die ganz unterschiedlich sind, die sich nicht in den Charts befinden. Musik, die man einfach nur hören kann – wenn man mag, ohne dabei eine Höraufgabe oder etwas anderes erledigen zu müssen. Musik, die mir irgendwann einmal besonders aufgefallen ist, mich abgelenkt hat, mich zu neuen Ideen inspiriert hat,  mich betroffen gemacht hat oder einfach nur so gefallen hat. Vielleicht geht es euch beim Hören auch so.

Heute sind es vier Stücke: Die ersten beiden sind auf ganz unterschiedliche Art wahre „Entschleuniger“, ein gutes Barometer für unsere innere Ruhe oder Unruhe: Eric Satie: Gymnopédie Nr. 3 aus dem Jahr 1888 https://www.youtube.com/watch?v=iHEpuj96bCg und Karl Jenkins: Cantus inaequalis  (1995) https://www.youtube.com/watch?v=A8yeawWNHfc aus dem brühmten Adiemus-Projekt.

Das dritte Stück ist das bekannteste von dem Dave-Brubeck-Quartett: Take Five (1959) https://www.youtube.com/watch?v=ryA6eHZNnXY Auf dem Album „Time Out“ führte er damals den Jazz in einem recht mutigen Projekt durch wechselnde und unregelmäßige Taktarten. Das Stück war meine erste Begegnung mit dem 5/4-Takt, abgesehen davon, dass mir der Ton vom Altsaxophonisten Paul Desmond immer besonders gefiel und mir wichtige Weg zum eigenen Jazz-Musizieren öffnete. Später entdeckte ich dann meine Leidenschaft für Mambo-Jazz mit einer besonderen Version über dasselbe Stück von Tito Puente https://www.youtube.com/watch?v=dNP34j76-og

Ich wünsche euch eine gute Hörzeit!

Euer Stefan Reitz