Mitteilungen des SC Steinatal

  • STEINATAL. Radfahren in unberührter weitläufiger Landschaft. Die zweite Etappe der Elbe-Radtour führte die »Jedermann-Sportler« des SC Steinatal kürzlich über 244 km von Magdeburg bis nach Hitzacker.

    Traditionell radeln die Freizeitsportler immer innerhalb von 3 Tagen einen Fluss von der Quelle bis zur Mündung ab. Letztes Jahr begann die sportlich aktive Gruppe mit der Elbe-Radtour, die sich aufgrund ihrer Länge in drei Abschnitte gliedert. Mit zwei Kleinbussen, die während der Tour als Versorgungsfahrzeuge dienten, ging es für 15 aktive Sportler und 2 Fahrer zum Sportboothafen Magdeburg. Hier war letztes Jahr, nach endlosen Fahrten in strömendem Regen, das Etappenziel. In diesem Jahr genossen die Sportler ihre Tour bei schönstem Wetter. Mit Rückenwind erreichte die Gruppe nach 78 km ihre erste Unterkunft, die „Alte Brauerei“ in Tangermünde.

    Am nächsten Morgen stand die längste Etappe der diesjährigen Tour auf dem Programm. Nagelneue Radwege und kaum befahrene Landstraßen ermöglichten den Sportlern auch nebeneinander in der Gruppe zu fahren und so ein »Tour de France-Feeling« zu erlangen. In Wittenberge, dem 2. Ziel des Abschnittes, übernachtete die Gruppe im Hotel »Zur alten Ölmühle«, die sich als Glücksgriff entpuppte. Der Besitzer hat die alte Mühle zu einem 4* Hotel umgebaut. Neben einer kleinen feinen Brauerei gibt es einen Kletter- und einen Tauchturm sowie viele weitere Möglichkeiten aktiv zu werden. Der ein oder andere Sportler wird sicherlich noch einmal wiederkommen und die Gastfreundlichkeit in Anspruch nehmen.

    Am Morgen des dritten Tages führte der letzte Abschnitt 74 km bis nach Hitzacker auf dem Elbe-Deich.

    Nach dem Verladen der Fahrräder, traten die »Jedermänner« ihre Heimreise mit traditionellem gemeinsamen Abschlußessen im Gasthof Hotel/ Adler Niedergrenzebach an.

    Neben dem wöchentlichen Training und der jährlichen Radtour unternehmen die »Jedermänner« auch Wanderungen und andere Unternehmungen und freuen sich jederzeit über interessierte Sportler, die sich gerne anschließen können. Die Sportler treffen sich immer montags ab 20 Uhr in der großen Halle der Melanchthon-Schule in Steinatal. Nach dem Aufwärmen wird anschließendem Basketball oder Hockey gespielt. Zu den jährlich wiederkehrenden aktivitäten gehört auch die Dreitagestour. (pm)

    http://www.nh24.de

    Die Jedermänner

  • Bei den diesjährigen Kreismeisterschaften der Leichtathleten am 06.05.17 in Felsberg nahmen die Leichtathleten des SC Steinatal wieder erfolgreich teil. Im Weitsprung in der W14 wurde Lina-Sophie Hegenbart Kreismeisterin mit einer Weite von 4,51m. Auch Marie-Sophie Smietana erzielte mit einer neuen Bestweite von 4,39m einen tollen 3. Platz in der Altersklasse W14.

    Im Sprint über 75m landete Anna Geisel in der W13 mit 10,94sek auf dem1. Platz. Tolle Sprintleistungen erbrachten auch Lina-Sophie Hegenbart (W 14) mit 13,89sek (2. Platz und persönliche Bestleistung) und Leah Weidemeyer (W 14) mit 14,25sek (3. Platz ebenfalls pB) über 100m in der W14.

    Die vier Mädchen, die bei den oben aufgeführten Disziplinen schon erfolgreich waren, versuchten nun auch ihr Glück bei der 4x100m Staffel in der U16. Alle anderen gegnerischen Läuferinnen waren schon älter und so waren die Chancen auf einen Sieg nicht sehr hoch. Dennoch landete das Quartett letztendlich auf dem 3. Platz mit einer Zeit von 55,62sek (ergibt durchschnittlich 13,9sek pro Läuferin).

    Bei den Männern lief Benny Lückert die 800m in 2:06,50min und wurde damit Kreismeister.

    Insgesamt war die Kreismeisterschaft in Felsberg für alle Teilnehmer des SC Steinatal ein erfolgreicher Sporttag, der auf weitere gute Platzierungen in der Saison hoffen lässt.

    Lina-Sophie Hegenbart

    vlnr. Anna Geisel, Leah Weidemeyer, Lina-Sophie Hegenbart, Marie-Sophie Smietana

     

  • Bei den nordhessischen Jugendmeisterschaften am 20.05.2017 in Hofgeismar gab es für das Leichtathletik-Team des SC Steinatal einige Möglichkeiten Erfolge einzuholen und vor allem einige Bestzeiten:

    Lina-Sophie Hegenbarth erreichte beim Weitsprung der W14 mit 4,46m den fünften Platz und Marie-Sophie Smietana (W14) landete mit 4,42m (Bestleistung) im selben Wettbewerb auf dem sechsten Platz. Eine ebenfalls beachtliche Sprintleistung erzielte Lina-Sohie Hegenbarth, die sich über 100m für den Endlauf qualifizierte und mit 13,74sek (Bestleistung) den dritten Platz erreichte.

    Die 4x100m Staffel bestehend aus Anna Geisel, Marie-Sophie Smietana, Paula Stuckhardt und Lina-Sophie Hegenbarth durfte sich über den zweiten Platz in einer Zeit von 55,54sek (Bestleistung) freuen.

    Anna Geisel sprang in der W13 mit einer Leistung von 4,21m auf den zwölften Platz und lief auf 75m eine Zeit von 10,92sek.

    Junia Auel (W14) erzielte über 800m mit einer überraschenden Steigerung von 2:46,50min auf eine Zeit von 2:32,00min persönliche Bestleistung und wurde nordhessische Meisterin.

    Freuen durfte sich auch Paula Stuckhardt, die mit einer Steigerung auf 2:47,31min ebenfalls persönliche Bestzeit lief.

    Insgesamt war dieser Tag ein freudiges Erlebnis, das mit guten Leistungen unter Steigerungen an die Kreismeisterschaften von Felsberg anknüpfte.

    Junia Auel

     Nordhessische Jugendleichtathletikmeisterschaften 2017

  • Der letzte Wettkampf der Saison für die Leichtathletinnen des SC Steinatal fand am 11.09.16 im Melsunger Waldstadion statt. Bei hochsommerlichen Temperaturen nahmen Anna Geisel, Anna Probst, Marie-Sophie Smietana, Paula Stuckhardt, Leah Weidemeyer und Lina-Sophie Hegenbart am Cup für den SC Steinatal teil. Der Wettkampf bestand aus einem Mannschaftswettkampf und den Einlageläufen über 75m für die W12 und W13, an denen nur die 12 Besten des Schwalm-Eder-Kreises mitlaufen durften. Beim Mannschaftswettkampf durften jeweils zwei Athletinnen pro Disziplin starten. Dabei war nicht der erkämpfte Wert für die Mannschaft wichtig, sondern die erkämpfte Platzierung unter allen neun teilnehmenden Mannschaften.

    Zu Beginn sprintete Anna Geisel die 100m in 14,88 s und belegte damit für die Mannschaft Rang 4. Im Weitsprung wurde Lina Hegenbart mit 4,35m auf Rang 5 gesetzt. Beim 800m Lauf starteten Paula Stuckhardt und Anna Probst. Hier glänzte Paula mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 2:52 min und auch Anna Probst schaffte für ihren ersten Wettkampf eine beachtliche Leistung von 3:04 min. Eine weitere persönliche Bestmarke erzielte Marie Smietana beim Weitwurf mit 30m und erreichte damit für die Mannschaft einen zweiten Rang. Leah Weidemeyer zeigte sich mit 26m ebenfalls stark im Weitwurf. Auch beim Kugelstoßen überzeugten die beiden Werferinnen mit tollen Leistungen. Hier landete Leah mit 7,65m auf einem 4. Rang. Lina-Sophie Hegenbart brachte die Mannschaft anschließend mit einer Höhe von 1,40 m beim Hochsprung, dem zweitbesten Sprung dieses Wettkampfes, auf eine gute Gesamtplatzierung.

    Auch bei den Einlageläufen über 75m konnten die SCS Athletinnen glänzen. Hier belegten Lina-Sophie Hegenbart den 2. Platz mit 10,73 s und Leah Weidemeyer den 3. Platz mit 11,02 s. Beide konnten sich über einen Geldpreis freuen.

    Gezittert wurde dann beim abschließenden Staffellauf, denn eine Platzierung unter den ersten drei Mannschaften war noch möglich. Hier hatte das Team noch einmal alle Reserven aus sich herausgeholt und belegte den 3. Platz hinter Borken und Remsfeld. Für die Staffel starteten Leah Weidemeyer, Marie Smietana, Lina Hegenbart und Anna Geisel. Durch die gute Staffelleistung konnten sich die Mädchen am Ende über einen dritten Platz mit 46 Punkten von freuen! In den Augen von Trainer Karlo Seck eine Topleistung, da die anderen Mannschaften teilweise Athletinnen stellten, die 2-3 Jahre älter waren.

    Insgesamt war der Kreissparkassen-Cup ein erfolgreicher aber nicht verletzungsfreier Wettkampf für die SC Steinatal Mädels. Es wurden eine Menge Erfahrungen gesammelt und nächstes Jahr wird wieder gestartet mit dem Willen, die Vorjahresleistungen noch zu toppen!

    Karlo Seck

    29. Kreissparkassen-Cup

  • Sich gegenseitig helfen, im Team Taktiken entwickeln und schnell reagieren: Mit viel Spaß und Action haben wir die Sportart Jugger erprobt, altersgerechte Regeln entwickelt und an die Bedingungen des Schulsports angepasst. Nun suchen wir Sportmentoren und Interessierte um ein Jugger-Team aufzustellen.

    Jugger ist eine Sportart, die Elemente von Mannschaftssport mit Elementen von verschiedenen Individualsportarten verbindet. Eine Prise Rugby aber mit weniger Kontakt, eine Prise Handball mit schnellem Wechsel zwischen Offensive und Defensive und eine Prise Fechten und Ringen.

    Jugger bezeichnet sowohl das Spiel an sich, als auch die Spieler. Bei diesem Spiel geht es darum, den Spielball (Jugg) so oft wie möglich in das gegnerische Tor zu bringen. In jeder Mannschaft kann nur ein Spieler mit dem Spielball ein Tor erzielen. Die anderen Spieler gehen mit gepolsterten Sportgeräten gegeneinander vor, um die gegnerische Mannschaft am Punkten zu hindern. Obwohl das Spiel für den unbeteiligten Beobachter recht martialisch anmutet, ist es nicht gefährlicher als andere Mannschaftssportarten. Eine Besonderheit des Juggersports liegt darin, dass es keine nach Geschlechtern getrennten Abteilungen gibt. Gemischtgeschlechtliche Mannschaften sind zugelassen und üblich. (Weiterlesen auf Wikipedia)

    Fabian Görlich, Mai 2016

     

  • Der SC Steinatal und die Melanchthon-Schule sind seit Gründung des Sportclubs vor über dreißig Jahren eng verbunden. Ziel war es zum damaligen Zeitpunkt sportinteressierte Menschen zusammen zu bringen und die idealen sportlichen Möglichkeiten der Melanchthon-Schule zu nutzen. Dies sind auch noch heute die Prinzipien des Sportclubs.

    Im alltäglichen Umfeld der Schule organisiert die Schulsozialarbeiterin Cornelia Herrmann  Zusatzangebote für Schülerinnen und Schüler, um die Melanchthon-Schule für die Kinder so zu einem Lebensort zu machen. Dies geschieht im aktuellen Fall in Kooperation mit dem Sportlehrer und Vereinsvorsitzenden des SC Steinatal Fabian Görlich. Ein Ergebnis davon ist seit diesem Schuljahr ein Selbstverteidigungsworkshop für Mädchen der Klasse 7. „Fit und schlagfertig“ für Alltagssituationen zu sein und dabei eine ganze Menge für das Selbstbewusstsein zu tun – dies sind die Ziele, die im Zentrum des Kurses stehen. Natürlich geht es aber in erster Linie auch um den Spaß beim sportlichen Miteinander sowie dem Stressabbau nach einem durch Fachunterricht geprägten Schultag.

    Um die Qualität des Kurses zu gewährleisten, ist es der Schulsozialarbeiterin Cornelia Herrmann und dem Sportlehrer Fabian Görlich gelungen, den hauptberuflich tätigen WingTsun Kampfkunstlehrer Christian Hauser zu gewinnen, der diesen Kurs im aktuellen Schuljahr für eine Gruppe der Jahrgangstufe 7 anbietet.

    Christian Hauser betont, dass das Ziel des Workshops das Erkennen von potenziell gefährlichen Situationen ist sowie den Erhalt der Handlungsfähigkeit zu trainieren. Außerdem sollen die Schülerinnen Lösungsmöglichkeiten bei Alltagsstreitereien erarbeiten. Das körperliche Training trägt dazu bei, die eigenen, individuellen Möglichkeiten der Selbstverteidigung und Selbstbehauptung kennen zu lernen und dadurch ein gesteigertes Selbstbewusstsein zu erlangen.

    Christian Hauser sagt, dass es  toll ist, den Schülerinnen während der Schulzeit einen solchen Kurs zu ermöglichen und die Zusammenarbeit mit der MSS und dem SC Steinatal hierbei hervorragend funktioniert.

    Auch die Schülerin Katrin Marx der Klasse 7d findet den Kurs sehr interessant. Katrin sagt, sie lernt dort sehr viel über Methoden der Selbstverteidigung und auch Selbstbehauptung. Außerdem stärkt der Kurs ihr Selbstbewusstsein. Die Trainingsstunden selbst sind sehr lustig und machen großen Spaß und auch Herr Hauser ist sehr freundlich und bringt uns viel bei. Besonders gut findet Katrin, dass die Schülerinnen die neu gelernten Tricks und Kniffe gleich gegenseitig ausprobieren können.

    Anke Kurz,  Mai 2016